Es ist diese schreckliche Zeit im Jahr, in der wir wieder das Ritual der Weihnachtsfeier im Büro ertragen müssen. Jeder besäuft sich, die Chefs versuchen die Sekretärinnen rumzukriegen und alle möchten ihren Hintern fotokopieren.
Betrachten wir eine typische Büroparty. In einer Firma, die Kolben für Autos herstellt und auch so heißt: Kolben KG. Wir wollen ein paar Leute treffen,die dort arbeiten. Zuerst Mr. Dennis Berry. Er ist der Direktor und Chef, dreiundfünfzig und miesepetrig. ªIch bin ein schlimmer Schinder. Alle haben Angst, von mir geschunden werden. Weil mich meine Frau nicht mehr genug ranläßt, bin ich sexuell frustriert. Ich habe versucht mit Männern auszugehen, aber ich mag keine Scheiße an meinem Schwanz. Also werde ich heute abend eine von diesen Tippsen solange triezen bis sie mit mir Sex im Schrank hat.´
Dann sind da Mandy und Sharon. Zwei Fräuleins, die Rechnungen über Kolben tippen. Beide sind einundzwanzig. Sie mögen Boyzone und die Spice Girls. ªWir könnens kaum abwarten bis zur Weihnachtsfeier, weil wir uns betrinken und unsere fetten Ärsche fotokopieren wollen.´
Schließlich gibt es noch Jeff. Der Küchenjunge, der auch Botengänge erledigt. Er ist erst sechzehn und hat noch nie in seinem Leben Alkohol getrunken. Außerdem ist er noch nicht lange bei der Firma.
Nachdem die Belegschaft ihr Tagwerk verrichtet hat, werden alle in Mr. Berrys großes Büro zitiert. Dort steht auf einem Tisch haufenweise Alkohol. Getränke von Bier bis Absinth, Whisky, Rum, Gin und Brandy. Genug, um einen Matrosen aus Amsterdam umzubringen.
ªGeht da rein´, schreit Mr Berry seine Belegschaft an. ªUnd fangt mit dem Trinken an. Ich bin der Chef und ihr tut, was ich euch sage. Als besondere Überraschung habe ich einen Stripper bestellt, der um acht Uhr für uns strippen wird!´ Mandy und Sharon sind aufgeregt. ªWas für ein Stripper? Ein Typ oder eine Frau?´ ªIch weiß es nicht´, sagt Mr. Berry, ªEs war der billigste, den ich finden konnte. Jetzt trinkt, macht euch locker und dann zeige ich euch vielleicht meinen dicken fetten Schwanz. Schließlich ist Weihnachten.´
Die Musik spielt. Schrott wie Whitney Houston, Elton John und natürlich die Spice Girls. Die Leute trinken, lachen und trinken noch mehr. Der kleine Jeff ist ein bißchen vorsichtig. An diese rauhen Sitten nicht gewöhnt, nippt er an einer Flasche Light-Bier. Mandy und Sharon bemerken es und gehen zu ihm rüber. ªWas ist los, Jeff? Amüsierst du dich gut?´ fragen sie ihn aufreizend spöttisch.
ªOh ja´ sagt Jeff nervös. ªDu willst doch nicht etwa den ganzen Abend Bier trinken´, sagt Mandy, ªdu brauchst was Richtiges zu trinken.´ Sharon gießt Jeff einen dreifachen Brandy ein. ªHier trink das.´ ªIch glaube nicht, daß ich das tun sollte´, protestiert Jeff, kippt aber den Brandy runter und hustet sich die Seele aus dem Leib. Die Mädchen gießen ihm einen dreifachen Wodka ein. Nach einer Viertelstunde ist Jeff stockbesoffen und hat Kotze auf dem Hemd.
Wandy und Sharon ziehen ihm die Hosen runter und tragen ihn an den Kopierer. ªWir wollen seinen Schwanz kopieren´ sagen sie. Mr. Berry sieht Jeffs blanken Arsch. Er zieht seine Hosen runter. ª Ich nehme ein Stück von dem Käsekuchen´, Mr. Berry vögelt Jeffs Arsch. Als er fertig ist, wirft er Jeff quer durch den Raum, wo er in einer Ecke mehr tot als lebendig liegenbleibt.
Plötzlich wird die Bürotür aus den Angeln gerissen. Vor ihnen steht ein ein Meter achtzig großes Schwein mit riesigen öligen Muskeln in einem roten Leder-Tanga.
ªHi´ sagt es mit rauher Stimme ªIch bin das Dominante-Hocke-Muskelschwein. Euer Stripper heute abend.´ Das Schwein reißt sich den Tanga herunter und entblößt seinen großen Schwanz. ªBitte schön. Der Strip ist vorbei. Macht dreihundert Pfund bitte.´
ªDas bezahle ich nicht´ sagt Mr. Berry. ªDer Strip hat nur eine Sekunde gedauert. Ich will was haben für mein Geld.´
ªFick dich, du Arsch´ sagt das Schwein.´ Du kriegst, was du bekommen hast.´ Vor Wut schlägt Mr. Berry eine Champagner-Flasche entzwei und stürzt sich auf das Schwein. Aber das Schwein wirft ihn auf den Rücken, hockt sich über ihn und füllt Mr Berrys Lungen mit einem riesigen stinkendem Furz.
ªAaaarrgh, ich kann nicht atmen´ röchelt Mr. Berry und hält sich den Hals, während er stolpert und durch das Fenster bricht auf einige Pfähle weiter unten.
ªFrohe Weihnachten für euch´, sagt Muskelschwein bevor es einen Schluck aus der Tequila-Flasche nimmt. ªIhr könnt euch im Jahr 2000 alle neue Jobs suchen.´