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The World of Ming

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in Englisch

Hochzeit, Teil I

Letzten Sonntag fuhren meine Freundin Ella und ich hoch in den Norden Englands zur Hochzeit unserer Freunde. Vom Bahnhof St. Pancras aus fuhren wir los. Wir trafen den Bahnhofsvorsteher der vergammelte Fischköpfe und Fischschwänze aß.

ªWo geht’s zum Zug nach Nottingham?´ fragten wir ihn.

ªWollen Sie wirklich, daß ich was dazu sage?´ sagte er.

ªJa, wollen wir.´

ªEcht, mein Atem stinkt. Aber wenn sie drauf bestehen. Ihr Zug steht dort drüben´, führte er aus. Wir stiegen ein und tranken sehr viel Bier. Drei Stunden später waren wir in Nottingham.

ªSchnell zur Kirche´, sagte Ella. Wir machten uns auf den Weg zur Kirche. Es war eine alte. Im 9. Jahrhundert erbaut, mit Butzenscheiben, die Geburt und Tod von Christus zeigen. Manchmal auch wie er auf dem Klo sitzt oder in der Nase bohrt. Wir trafen haufenweise Gäste dort, alle ordentlich angezogen. Wir schlenderten in die Kirche und setzten uns auf unsere Plätze. Dann schrie einer der Priester: ªHaben wir hier einen Bräutigam unter uns?´ Es herrschte Stille. Der Priester sprach wieder. ªGibt es hier einen verdammten Bräutigam? Ohne können wir nicht weitermachen.´

ªWie wär’s mit mir?´ sagte ein Mann in Beige.

ªDich heirate ich nicht,´ sagte die Braut, die Joanne hieß. ªWo ist mein zukünftiger Mann?´

Edward, der Bräutigam, kam schnaufend und schniefend das Kirchenschiff entlang gerannt. ªTut mir leid, ich bin spät dran´, sagte er. ªIch war auf dem Klo und hab mir schnell ’ne Koksline reingezogen.´

ªHoffentlich haben Sie was für mich übriggelassen´, sagte der Priester. ªAlso, wir wollen alle das Lied ›Glücklich der Glasmann‹ singen.´

Die Kirchenorgel dröhnte, und alle sangen zusammen.

ªWir stopfen dich voll Scheiße.

Er ist voll davon.

Brich sein Herz.

Glücklich der Glasmann.

Er mag Hackfleisch.

Er kriegt nicht genug.

Brich sein Herz.

Glücklich der Glasmann.

Gerade als du dachtest, du
könntest dich

Gefahrlos ins Bett legen,

Kommt Glücklich mit
Fleischbrocken,

Um Vegetarier zu erschrecken.

Brich sein Herz.

Brich sein Herz.

Glücklich der Glasmann.

Und der Herr errette uns.´

Nach dem Lied sagte uns der Priester, daß wir uns setzen und das Maul halten sollten. Er versammelte Braut und Bräutigam vor sich.

ªIch werde jetzt diese Kronen aus reinem Gold auf ihre Köpfe legen, und dann sollen sie im Kreis gehen, während ich Weihrauch über sie schütte.´

Das machte der Priester. Aber während er das tat, erschien Ezralda, die örtliche Hexe, auf ihrem Besenstil.

ªStoppt diese Hochzeit, sofort´, schrie sie.

ªWieso?´ fragte der Priester.

ªWeil es nicht heidnisch genug ist.´

ªWovon redest du, du dumme Fotze?´ sagte der Priester. ªDas ist eine orthodoxe Hochzeit. Die strotzt nur so vor heidnischem Kram.´

ªDu meinst, mit Kronen auf dem Kopf im Kreis rumrennen ist heidnisch?´ sagte Ezralda. ªSo ein Haufen Scheiße.´

ªJa, tatsächlich? Na dann verpiß dich doch, du blöde Kuh´, sagte der Priester.

ªAch, fick dich selbst´, sagte Ezralda und pißte ins Taufbecken. Nachdem sie aus der Kirche eskortiert worden war, machte der Priester mit der Hochzeitszeremonie weiter.

ªWillst du, Edward, diese Frau zu deiner Ehefrau nehmen?´

ªJa, ich will.´

ªGut, dann geh jetzt und mach sie schwanger.´

ªHey und was ist mit mir?´ fragte Joanne. ªHab ich da nichts mitzureden?´ ªNein´, sagte der Priester. ªDas ist Christentum hier. Jetzt haut ab, bevor ich mich naß mache´.

 


Sexton Ming

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