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The World of Ming

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Suppenkind, Teil 1

In früheren Tagen, als ihr nicht mal geboren wart und noch bevor eure Eltern die Welt kennenlernten, in jenen alten Tagen waren die Dinge spiritueller als heute. Ich will euch eine Geschichte erzählen von einem Alchimisten und seiner magischen, wenn auch ungeschickten Tochter.

Eines Tages, vor vielen Jahren, versammelte sich eine große Anzahl Menschen im Wald. Alle tanzten und tranken zur Musik von Mrs. Maples, der Hexe am Ort. Minister Slimp, ein Ungläubiger, hievte sich durch das Gestrüpp und durch die Büsche. Sein Gesicht war voller Angst und Unglauben.

Der Alchimist stand stolz und königlich mit einem Schießgewehr zwischen den verschränkten Armen. Ein junges Mädchen in einem weißen Kittel wurde von zwei anderen Frauen an ihm vorbeigeführt, die sie fest aber zärtlich an den Handgelenken faßten. Der Alchimist lächelte und tätschelte den Kopf des Mädchens, als es vorbeiging. Es wurde zu einem großen Baum geführt. Daraus ragte ein dicker Ast hervor. Herunter hing die Schlinge eines Henkers. Unten auf dem Boden saß eine runde hölzerne Kiste, auf die viele bunte Dreiecke gemalt waren. Ein Hut aus roher, ungekochter Pasta wurde dem jungen Mädchen aufgesetzt. Dann stellte es sich auf die Kiste, und die Schlinge wurde um seinen Hals gelegt. Der Alchimist betrachtete es mit Zustimmung. Als er Munition in sein Gewehr lud, schüttelte ihn Minister Slimp am Arm.

"Was, in Gottes Namen, geht hier vor?" sagte er entgeistert. "Was wollt ihr mit dem armen Mädchen machen?"

Der Alchimist drehte langsam den Kopf und sagte mit trockener, kalter Stimme: "Affektierte Schwuchtel... Das Mädchen will Alchimistin werden. Wie alle, die sich heute versammelt haben."

"Aber wozu dieses niederträchtige Spiel?"

"Das ist kein Spiel, Minister Slimp. Dies ist ihre Einführung in den alchimistischen Kreis. Eine Initiation, für die es Mutes und Mumm bedarf. Wir müssen uns schließlich vor den Schwachen schützen. Verstehst du, die Kiste, auf der sie steht, wird ihr unter den Füßen weggetreten. Sie hängt. Aber mit meinem Gewehr werde ich schießen. Werde das Seil in zwei Hälften zerschießen, und so wird das Mädchen bei
uns bleiben und Alchimistin werden."

"Das ist krank", sagte Minister Slimp. "Ich werde zur christlichen Kirche gehen und diesem Treiben ein Ende bereiten."

"Mach das Arschgesicht und sieh, wie weit du damit kommst", sagte der Alchimist und zielte mit seinem Gewehr.

Am nächsten Morgen saß das Mädchen am Baum im Gras und hatte einen feuchten Hintern. Der Alchimist klopfte ihr auf die Schulter.

"Komm, du Klipper-Klapper Mädchen", sagte er. "Komm in mein bescheidenes Heim, koste meine frisch gekochten Rüben. Spüre wie sie dich sättigen. Tanze auf meinem Weinglas. Fall in mein Faß. Zerreiße meine Bettlaken mit deinen Zähnen in einer Mischung aus Ekstase und Unbehagen. Schlaf es weg in meinen Armen. Das ist, was dich erwartet. Frisches Haar. Ein frisches neues Gesicht. Teurer Ring, Spangen und Ohrstecker. Besser als ein feuchter Hintern, was?"

Das Mädchen stand auf und lächelte den Alchimisten an.

"Tut mir leid, oh hoher Herr", sagte sie, "ich muß Ihr Angebot eines angenehmen aber irgendwie unanständigen Lebens leider ablehnen. Ich muß zurück in die Stadt und die Hausaufgaben erledigen, die sie mir gestellt haben. Werde ich bei Anbruch der Dunkelheit in der Stadt sein?"

"Morgen bei Anbruch der Dunkelheit."

"Gibt es eine Herberge, in der ich wohnen könnte?" "Ja, die gibt es. Aber du könntest sie nicht mögen." "Warum, ist sie so bescheiden."

"Nein, sie ist christlich."

"Dann schlafe ich lieber im Straßengraben", sagte das Mädchen, knurrte und rannte über den Hügel. Der Alchimist beobachtete sie mit Stolz in den Augen. Dann wandte er sich um und ging nach Hause.

Die Tochter des Alchimisten wohnte im Turm des Hauses.Ihr Name war Braken Hurter, und sie mochte gerne Suppe. Als sie hörte, wie der Alchimist ins Haus kam, rannte sie die Treppe runter, um ihn zu begrüßen. "Hallo, Sperma Vater", sagte sie fröhlich. "Hat das alchimistische Mädchen gehangen?" "Nein. Mein Ziele waren so wahrhaftig wie immer", sagte ihr Vater und zog seinen Mantel aus und warf ihn weg.

"Wann erhängst du mich?" fragte sie eifrig.

"Niemals. Ich möchte einen Sohn, der meine Arbeit weiterführt. Keine Tochter." "Am besten trinkst du männliche Hormone."

"Niemals."

Sie gingen in die Küche. Braken Hurter machte ihrem müden Vater eine Tasse Kräutertee. Sie schaute in den Topf auf der Suche nach Suppe. Aber er war leer.

"Vater, ich brauche Suppe", jammerte sie.

"Die Augen des Alchimisten wanderten von seiner Teetasse zu ihrem Gesicht. "Da sind fahrende Zigeuner im Wald", sagte er. "Gehe dort hin. Schließe Freundschaft mit ihnen. Dann werden sie dir Suppe geben. Sie sind berühmt für ihre Suppe."

Seine Tochter legte einen Finger auf ihre Lippen. "Ooooh, sie ficken auch gerne, nicht wahr?"

"Das tun die meisten Leute. Geh jetzt."

Braken Hurter eilte aus der Tür in den Wald, um die Reisenden und ihre Suppe zu suchen.


Sexton Ming

Übersetzung: Conny Lösch

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