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Ein Tag in
der Schule
In der Backstein-Schule waren alle Lehrer hart, gemein und
gnadenlos.
Im Lehrerzimmer redeten sie darüber, wie sie die Kinder leiden
lassen wollten.
»Diesem Ricky Rostig werde ich heute den Stolz nehmen«,
sagte Mr. Killerwatt. »Warum?« fragte Mrs. Schmierig.
»Aus keinem Grund. Mir ist so danach.«
Mrs. Schmierig lachte. »Ich lasse die Kinder gerne die Finger
auf die Tasten meines Klaviers legen, und dann schlage ich den
Deckel zu. Ihre Schreie erregen mich.«
»Ja, es ist toll, Lehrer zu sein«, sagte Mr. Killerwatt.
»Man kann die Kinder schikanieren und die eigene Wut an
ihnen abreagieren. Mein Frau will keinen Sex mit mir. Also lasse
ich das an den Kindern aus.«
Plötzlich kam der Mathelehrer Mr. Achselhöhle herein.
»Ich habe gehört, was ihr über die Kinder gesagt
habt«, sagte er. »Ihr beiden denkt, ihr seid hart.
Aber ich bearbeite meine Klasse mit Kung-Fu-Tritten«, sagte
er und trat Mr. Killerwatt ins Gesicht. Dann hob er ihn auf und
warf ihn aus dem Fenster auf das Geländer unten. »Hahaha«,
lachte er und wandte sich Mrs. Schmierig zu. »Glauben Sie,
Sie können mich überwältigen, Mrs. Schmierig? Ich
bin der härteste Lehrer der ganzen Schule.«
»Ja, das kann ich«, sagte sie, riß sich den
Rock vom Leib und entblößte ein Paar wohlgeformter
Beine in braunen Strümpfen. In einem Zuge schlug sie einen
dreifachen Salto und landete auf seinem Kopf. Dann furzte sie
ihm in die Nase.
»Arrgggh! Giftgas!« keuchte Mr Achselhöhle. Er
wurde bewußtlos. Sie hob ihn auf und warf ihn aus dem Fenster.
Mrs. Schwitzig trat in das Lehrerzimmer.
»Ich hab gesehen, was Sie getan haben, Mrs. Schmierig«,
sagte sie. »Ich hatte eine Affäre mit Mr. Killerwatt.
Jetzt hab ich niemanden mehr zum Liebe machen. Dafür müssen
Sie sterben.«
»Hä. Ich dachte, Sie wären eine Lesbe«,
höhnte Mrs. Schmierig.
»Das ist typisch für Typen wie Sie«, sagte Miss
Schwitzig. »Nur weil ich kurze Haare, kleine Brüste
und haarige Beine habe, denken alle, ich sei vom anderen Ufer.
Nun, ich werde Ihre Vorurteile zerstören. Mr. Killerwatt
mochte alles an mir. So oder so, machen Sie sich bereit zu sterben.«
Miss Schwitzig riß sich das Oberteil herunter und entblößte
ihre Brüste.
Mrs. Schmierig keuchte.
»Ach du lieber Himmel, Ihre Möpse sind Raketen!«
»Ganz recht. Scud-Raketen, um genau zu sein. Ich werde sie
abfeuern.«
Bumm! Bumm!
Die Explosion schleuderte Mrs. Schmierig durch das Fenster auf
das Geländer unten.
Als Mr. Frist, der Geographielehrer die lauten Schüsse hörte,
eilte er ins Lehrerzimmer.
»Was war das für ein lautes Geräusch?« fragte
er.
»Ich habe gerade Frau Schmierig mit meinen Titten getötet.«
»Sie selbstsüchtige Kuh«, sagte Mr. Frist wütend.
»Ich verlasse mich drauf, daß sie mich jeden Tag mit
dem Auto mit in die Schule nimmt. Ich wohne 15 Kilometer entfernt.
Von jetzt an muß ich öffentliche Verkehrsmittel benutzen.
Sie haben Unannehmlichkeiten in mein Leben gebracht. Dafür
müssen Sie sterben.«
Mr. Frist landete ein Sprungtritt, der Miss Schwitzig aus dem
Fenster schleuderte.
»Ach, was habe ich getan?« fragte Mr. Frist, der ihren
leblosen Körper unten betrachtete. »Ich habe etwas
Schreckliches getan. Mich überkommt die Reue. Ich muß
mich umbringen.«
Indem er das sagte, warf er sich selbst aus dem Fenster auf das
Geländer unten.
Bei der morgendlichen Schulansprache gab der Direktor bekannt:
»Kinder, ab heute wird es bis auf weiteres keine Schule
geben, da sich alle Lehrer umgebracht haben. Und das ist auch
das Ende einer albernen Geschichte.«
»Hurra«, riefen die Kinder.
P Aus dem Englischen
von Conny Lösch
Übersetzung:
Conny Lösch
erscheint
demnächst
Sexton
Ming
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