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Rock-Tour in Deutschland
Übersetzung: Conny Lösch
Meine Band, The Tasty Ones, und ich fuhren nach Deutschland, um für zehn Tage auf Tour zu gehen. Am Flughafen holte uns Conny Lösch, meine Redakteurin, ab. Wir aßen schnell Pizza und tranken Bier. Dann gingen wir in die erste Kneipe, in der wir spielen sollten. Das Kaffee Burger in Berlin.
Wir bauten unsere Verstärker auf, machten Soundcheck und aßen Hamburger, die es für die Band umsonst gab. Bier gab es auch umsonst.
Eine kleine Menge fand sich ein, um uns spielen zu sehen. Wir eröffneten das Set mit einem Song, der "Ich möchte deine Eingeweide kosten" hieß.
"Ich weiß, du hast gebadet.
Und du duftest süß wie ein Lämmchen.
Aber ich weiß, du hast Currywurst gegessen.
Ich will dich mit meinem Röntgenblick durchschauen,
und deine Eingeweide kosten.
Mmmmh, hundertprozent Rind."
Die Menge liebte den Song. Sie jubelten und warfen mit Jägermeisterflaschen nach uns, die wir gierig austranken. Ich sagte: "Wenn Ihnen dieses Lied gefallen hat, meine Damen und Herren, dann werden Sie dieses hier ebenfalls lieben. Es heißt Mir gehören deine Fürze". Wir stiegen mit ganz viel verzerrter Gitarre und einem Iron-Maiden-mäßigen Baß in den Song ein.
"Du kannst nichts tun ohne meine Erlaubnis.
Ich sage dir, was du zu sagen hast.
Deine Seele gehört mir.
Deine Fürze gehören mir.
Mmmh, riecht nach faulen Eiern."
Wir spielten eineinhalb Stunden vor einem begeisterten Publikum. Aber nicht allen hat es gefallen. Ein alter Freund von Johnny unserem Gitarristen war da. Sein Name ist Hansi.
"John", sagte er, "so weit ist es also gekommen. Jetzt spielst du scheiß Musik für scheiß Leute, trinkst nur noch Wein und Tee und nimmst keine harten Drogen mehr."
"Da irrst du dich", sagte Johnny, krempelte seinen Ärmel hoch, zog seinen Gürtel fest darum und injizierte sich irgendwelches Zeug an der Bar.
Die Leute waren beeindruckt. "Du bist ein echter Rockstar", sagte ein blondes Teenager-Mädchen. "Kennst du Mick Jagger? Ich möchte mit dir und einem Goldfisch Liebe machen."
Viele Leute kauften meine Platten und Bücher, und alle wollten Autogramme.
"Hey Sexton. Ich bin ein großer Fan von dir, mindestens seit drei Minuten. Kannst du diese Langspielplatte für mich signieren? Ja?"
"Klar, kann ich, du Arschloch", sagte ich.
"Danke schön. Hier ist eine Tüte Kokain", sagte er und gab mir eine durchsichtige Tüte mit weißem Pulver. Ihr Deutschen seid so großzügig. Ich zog mir die Hosen runter und rieb etwas Pulver auf meine Vorhaut. Mein Penis erigierte augenblicklich, und ich konnte meine Bassistin zwölf Stunden lang auf der Bar bumsen. Alle waren beeindruckt und wollten, daß wir noch einen Song über Sex in Hamburg spielen. Zum Glück hatte ich einen Song über Sex in Hamburg geschrieben. Also nahmen wir unsere Instrumente und spielten. "Das ist ein Song der Dreckige kleine Stadt heißt", kündigte ich ihn an.
"Ich war in Paris, ich war in Rom.
Aber ich konnte keine Hefte mit Fesseln, Pissen und Sperma finden.
Ich bin über die sieben Meere gesegelt und auf zehn Berge gestiegen.
Aber niemand hat mir einen runtergeholt, meine Damen und Herren.
Hamburg, Hamburg ist eine dreckige kleine Stadt.
Es ist warm und feucht und macht keine schlechte Laune.
Hier kommt ein Zuhälter, um seine Frau zu verkaufen.
Hier ist ein Heft mit zwei Hunden.
Viva Hamburg.
Die dreckige kleine Stadt."
Damit haben wir den Laden zum Kochen gebracht. Man gab uns den Stadtschlüssel für Berlin. Wir trugen unsere Namen in das Goldene Buch der Stadt ein. Der Bürgermeister tätowierte sich unseren Bandnamen auf den Arsch. Dann war es Zeit zu Conny zu gehen, Rolling Stones zu hören und Opium zu rauchen.
Sexton
Ming
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