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Ehe und Fitneá
Ein hoher Prozentsatz der Ehen in London brechen auseinander. Vielleicht liegt das an den Verkehrsabgasen oder den vielen atmenden
Touristen im Westend. Dies ist die Geschichte von einem Freund, dessen Frau nach zehn Jahren Ehegl_ck beschloá, ihn zu verlassen.
Im Haus der Baxter-Crones war es dunkel. Jim Baxter-Crones saá in der K_che und aá die Reste einer Schinken-Pilz-Pizza und eines
indischen Reisgerichts. Mildred Baxter-Crones kam herein, gekleidet in eine hautenge schwarze Hose, mit St"ckelschuhen und sehr viel
Make-up im Gesicht. Sie roch nach Parf_m.
"Wo willst du denn in dem Aufzug hin?" fragte Jim.
"Da mach du dir mal keine Gedanken
dr_ber", sagte Mildred.
"Sag's mir, oder ich raste aus."
"Wenn du's unbedingt wissen willst, ich gehe mit meinem neuen Liebhaber
Clint Ostrich bumsen."
"Du triffst dich mit einem anderen Mann?" keuchte Jim. "Aber warum willst du unsere Liebe wegwerfen?"
"Weil Clint stărker ist als du. Er schenkt mir seine Muskeln."
"Das kann ich auch."
"Nein, kannst du nicht. Du bist fett, alles, was du
kannst, ist Junk-Food fressen und Bier saufen. Du kannst mich nicht mit deinem Schwanz hochheben. Du bist ein Schlabbersack. Clint
ist fit und sieht gut aus."
"Dann triff dich doch mit deinem muskul"sen Clint", zischte Jim. "Ich gehe mit meinen Kumpels in die
Kneipe."
Jim saá mit seinen Kumpels Thomas und Trevor in der Kneipe.
"Was ist los mit dir, du bl"des Arschloch?"
"Es ist meine Frau", jammerte Jim. "Sie trifft einen anderen Mann. Unsere Ehe ist am Ende."
"Verdammte Scheiáe", rief Thomas aus. "Du muát sehr traurig
sein. Trink zwei halbe Liter Bier auf einmal."
"Was hat dieser Mann, das du nicht hast?" fragte Trevor.
"Er hat Muskeln, und er kann
meine Frau mit seinem Schwanz hochheben."
"Kannst du das nicht?" fragte Thomas.
"Nein, ich bin zu fett. Meine Frau mag magere
Maschinen."
"Ich weiá eine L"sung", sagte Thomas. "Geh ins Fitneá-Center und trainiere. Dein Fett wird sich sehr bald in Muskeln
verwandeln. Dann kannst du deiner Frau den K"rper eines griechischen Gottes prăsentieren. Dann wird sie dich wieder lieben und
diesen anderen Mann vergessen."
"Das ist eine gute Idee", sagte Jim fr"hlich. "Morgen gehe ich hin. Aber zuerst wollen wir noch zehn
halbe Liter Starkbier trinken, und jeder von uns soll vier T_ten Zwiebel-Kăse-Chips essen."
Am năchsten Tag ging Jim in das Fitneá-Center in seinem Viertel. Es hieá "Bullige Bl"dmănner". Ein 1,90 Meter groáes
Muskelpaket mit einer lauten br_llenden Stimme nahm ihn in Empfang. "Hallo, ich bin Mister Buggery. Die meisten sagen >Sir< zu mir.
Ich bin der Trainer. Was kann ich f_r Sie tun, Sie fette Sau?" "Ich m"chte meinen schwabbeligen K"rper in eine Mauer aus Muskeln
verwandeln", sagte Jim. "Okay. Heben Sie diese 100 Tonnen schweren Gewichte an Ihren Brustwarzen hoch."
Jim strengte sich an und
hob. "Aah, die sind sehr schwer." "Komm schon, du Sack voll Scheiáe. Heb sie hoch, schneller, schneller. Oder ich trete dir den Schădel
ein." Nach vier Stunden hatte Jim Gewichte mit seinen Brustwarzen, Zehen und Zăhnen gehoben. Er war erledigt. Aber er war
entschlossen, jeden Tag ins Fitneá-Center zu gehen und zu trainieren. Das tat er. Nach sechs Wochen konnte er mit der einen Hand einen
Elefanten und mit der anderen ein Nilpferd heben. "Und jetzt hast du einen K"rper wie ein Scheiáhaus aus Stein", sagte Mr. Buggery.
"Auf deine Muskeln kannst du stolz sein." "Danke f_r alles, was Sie f_r mich getan haben", sagte Jim. "Verpiá dich", sagte Mr.
Buggery.
Jim ging nach Hause. Seine Frau Mildred war nicht da. Er ging schnell ins Badezimmer und zog sich aus. Seine Muskeln waren groá
und grob. Er nahm eine Flasche Baby"l und sch_ttete es sich _ber. Er glănzte. "Die wird sich zweimal _berlegen, ob sie mit anderen
Mănnern Sex haben will", dachte er. Seine Frau kam nach Hause. Jim rannte die Treppe runter. Nackt und "lig stand er vor seiner Frau.
"Sieh mich an", sagte er. Mildred guckte und leckte sich die Lippen.
"Du hast Muskeln bekommen, "lige Muskeln", sagte sie.
"Kannst
du mich mit dem Schwanz hochheben?" "Klar kann ich", sagte Jim und spannte seine Muskeln an. "Gut. Dann ist unsere Ehe gerettet.
Ich werde Clint den Laufpaá geben und den Rest meines Lebens mit dir verbringen." Und so lebten Jim und Mildred gl_cklich bis ans
Ende ihrer Tage in London.
sbersetzung: Conny L"sch
Sexton
Ming
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