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Der Detektiv
Hi, ich bin Detektiv. Privatdetektiv. Mein Job hat mit Knarren, Mumm und Mädchen zu tun. Ich hab immer eine Knarre dabei. Ich hab Mumm, weil ich mir viele Männer ansehen muß, denen die Eingeweide nach außen gestülpt wurden, und ich muß mit vielen Mädchen Sex haben, um an Informationen zu kommen. Neulich war ich in meinem Büro und habe ein deutsches Pornomagazin gelesen, als das Telefon klingelte.
'Hi, hier ist Dick Shuver, Privatdetektiv´, sagte ich.
'Hier spricht Mr. Schrecklichnett. Ich möchte, daß Sie sich eine Delle in meinem Auto ansehen´, sagte der Kerl am anderen Ende.
'Komme sofort.´
Ich legte den Hörer auf. Irgendwas in mir ließ mich ahnen, daß dies kein normaler Fall sein würde. Der Name von dem Kerl kam mir komisch vor. Mr. Schrecklichnett. Niemand ist nett.
Er stand neben seinem blauen Auto, als ich ankam. Als ich in sein Gesicht blickte, sagte mir mein Instinkt, daß ich recht gehabt hatte: Der Typ sah wie ein Arschloch aus.
'Hallo Mr. Shuver´, sagte er und streckte mir eine fettige Hand hin. Ich schüttelte sie nicht.
'Privatdetektiv Shuver für Sie, Sie konservativer Kommunist´, sagte ich und versuchte, meine Verachtung zu verbergen. 'Was haben Sie für ein Problem?´
'Sehen Sie sich mein Auto an. Da scheint eine große Delle drin zu sein.´
Wir sahen uns den linken Kotflügel an. Da war tatsächlich eine Delle.
'Sieht aus, als hätte die jemand mit dem Arsch reingemacht. Und dieser Jemand hatte einen großen Arsch´, sagte ich.
'Ich möchte, daß Sie herausfinden, wessen Arsch diese Delle gemacht hat und daß sie ihn vor Gericht bringen´, sagte Mr. Schrecklichnett. 'Wenn Sie den Mann finden, gebe ich Ihnen zweitausend Yen.´
'Ich werde dem Fall sofort nachgehen, Sie religiös-liberales Arschloch´, sagte ich.
Ich glaubte, dies würde ein leichter Fall werden. Es konnte nicht zu viele Leute in der Stadt mit einem so großen Arsch geben. Ich ging in die Stadt, um einen alten Penner namens Hercules zu besuchen. Er wußte alles, was auf den Straßen vor sich ging.
'Kennst du jemanden, dessen Arsch groß genug ist, um eine Delle in ein Auto zu machen?´ fragte ich ihn.
'Es gibt nur einen, auf den deine Beschreibung paßt. Und das ist Randos der Bulle´, sagte er.
'Wo kann ich ihn finden?´
'Er hängt für gewöhnlich in der Ich-hab-Hunger-Bar ab. Da, wo Bier getrunken und getratscht wird.´
Ich betrat die schmuddelige Bar 'Ich-hab-Hunger´. Die Luft war zum Schneiden dick vor Zigarettenqualm. Lauter Nutten, Zuhälter und Gesindel waren da. 'Scotch auf Eis mit Eiskrem drauf´, bestellte ich. 'Weißt du, wo ich Randos den Bullen finde?´ fragte ich den Barmann.
'Wer will das wissen?´ ertönte eine laute Stimme aus dem Qualm heraus. Dann erschien er. Randos selbst. 'Ich bin Randos´, sagte er und ließ seine Muskeln spielen.
'Ich bring dich ins Kittchen.´
'Weshalb?´
'Weil du mit deinem fetten Hintern eine Delle in das Auto von Mr. Schrecklichnett gemacht hast.´
'Ha. Nur über meine Leiche´, sagte er, drehte sich um und furzte mir so heftig ins Gesicht, daß ich vom Hocker fiel. Der Gestank machte mich ein paar Sekunden lang bewußtlos. Ich wachte auf und merkte, daß Randos auf meinem Bauch herumsprang.
'Uuuufffff, du bist sehr schwer, Randos.´
Ich schaffte es, eine Flasche zu greifen, und zerschlug sie auf seinem Kopf. Dann legte ich ihm schnell Handschellen an.
'Okay, Randos. Bei mir klingeln zweitausend Yen in der Kasse, wenn ich dich einloche. Auf die Beine.´
'Warte´, sagte Randos. 'Ich will dir erklären, warum ich das getan habe. Dieses Arschloch Mr. Schrecklichnett leitet einen Autoverleih. Wenn Leute ein Auto mieten wollen, klaut er alle Angaben auf ihren Kreditkarten und hebt das ganze Geld ab. Dann kauft er Computer und Babynahrung und verkauft sie auf dem Schwarzmarkt. Deshalb habe ich es getan.´
'Oh Gott´, schrie ich auf. 'Das ist das niedrigste und gemeinste Verbrechen auf der ganzen Welt. Komm, wir wollen diesen Mr. Schrecklichnett besuchen.´
'Ah, Mr. Shuver´ sagte der schleimige Mr. Schrecklichnett. 'Haben Sie herausgefunden, wer meinen Wagen zerdellt hat?´
'Ja, ich war das´, sagte Randos und schlug ihn zu Boden.
'Mach ihm eine Delle in die Magengrube, Randos´, sagte ich. Randos setzte sich auf Mr. Schrecklichnetts Bauch.
'Aaaaaaaarrrrggggh, du zerquetschst mir den Unterleib.´
'Gib uns dein ganzes Geld,´ sagte ich.
'Hier, nehmt alles.´
Da waren viertausend Yen. 'Hier, nimm, Randos. Du bekommst die Hälfte. Jetzt stopf ihn voll mit Scheiße.´
'Hurra, Randos´, sagte Randos.
Sexton
Ming
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